Die Baustellen unserer sozialen Zukunft fordern uns in existenzieller Weise. Sei es in der Begegnung mit SchülerInnen, MigrantInnen oder Pflegebedürftigen, bei der Arbeit im ökologischen Landbau, der Gestaltung von Unternehmen und Banken oder bei der Umsetzung globaler Entwicklungsaufgaben wie der Inklusion – einfache Lösungen gibt es nicht! Veränderung anzupacken, erfordert zunächst den Mut zur Frage: "Wie sieht eine soziale Zukunft aus, in der wir leben wollen – persönlich, als Organisation oder als Zivilgesellschaft?"

 

Die durch Kriege und Konflikte erzeugte Not ruft uns auf, Frieden zu stiften. Ein Kulturauftrag, der nur gelingen kann, wenn wir auch in unserem Denken Offenheit wagen und so zukunftsfähig werden.

 

Eine lebendige Gesellschaft entfaltet sich vor allem auf der Grundlage direkter menschlicher Beziehungen. Tragfähiger globaler Fortschritt entsteht, wenn wir individuell Verantwortung leben können und uns gegen die systematische Entmündigung des Einzelnen zur Wehr setzen.

 

Sinnstiftende und gerechte Perspektiven gedeihen, wenn Menschen ihre Unternehmungen auf solidarischer Basis entwickeln und damit in neuer Weise Zusammenarbeit gestalten. Sie schaffen mit Ihren Initiativen eine lebenswerte Zukunft.

 

Der Kongress Soziale Zukunft richtet sich an diejenigen, die sich persönlich, aber auch in ihren Organisationen, in diesem Sinne für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Er möchte dazu ermutigen, an der Neugestaltung in freier, mündiger und unternehmerischer Weise mitzuwirken.

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Veranstalter

Anthroposophische Initiativen, Organisationen und Verbände stehen für gelebte Alternativen in der ökologischen Landwirtschaft, der humanistischen Bildung, der integrativen Medizin, dem Sozialwesen, der Kultur und der nachhaltigen Wirtschaft. Entdecken Sie die Veranstalter des Kongresses Soziale Zukunft!