Themenreisen

Hier finden Sie eine Übersicht der Themenreisen und weiter unten eine Beschreibung. Klicken Sie einfach auf die Überschriften und gelangen so zu den Beschreibungen.

 

 

Übersicht

Themenreisen ins Umfeld

Abfahrt: 14.15 Uhr mit Bussen

Rückkehr: ca. 16.30 Uhr

 

1. Herausforderung Kindheit

Familie im Aufbruch - Welche Unterstützung brauchen Familien heute?

Ort: Familienzentrum Witten

Referentinnen: Aniela Bockemühl, Guida de Freitas, Renate Hölzer-Hasselberg, Clarissa Wolff-Ziegenbalg, Sabine Zander

 

2. Herausforderung Waldorfpädagogik I

Inklusion für alle! Wie werde ich sozialkompetent?

Ort: Windrather Talschule

ReferentInnen: Bärbel Blaeser (Waldorflehrerin NRW), Dr. Reinald Eichholz (Jurist)

 

3. Herausforderung Waldorfpädagogik II

Der Bildungswert und Sozialimpuls der praktischen Arbeit. Schulintegrierte Berufsausbildung

Ort: Hiberniaschule

Referenten: Dr. Wilfried Gabriel (Forschungsstelle Waldorf-Arbeitspädagogik), Tillmann Kieser (Lehrer an der Hiberniaschule)

 

4. Herausforderung Ausbildung

Schenken als Kraftquelle der Zukunft?

Ort: Universität Witten/Herdecke

ReferentInnen: Studierende des Instituts für Waldorfpädagogik Witten-Annen, Universität Witten/Herdecke

 

5. Herausforderung Gesundheit I

Wie wird eine Organisation zu einem gesunden Milieu?

Ort: GKH Herdecke

ReferentInnen: u.a. Annette Bopp, Rolf Heine, Dr. Friedemann Schad, Ulrich Waldmann

 

6. Herausforderung Gesundheit II

Solidarität neu verstehen - was braucht ein zukünftiges Gesundheitswesen?

Ort: Universität Witten/Herdecke

ReferentInnen: u.a. Urban Vogel, Dr. Carmen Eppel, Dr. Markus Karutz, Dr. Stefan Schmidt-Troschke

 

7. Herausforderung Menschsein

Soziale Zukunft - die mache ICH! Anthroposophisches Sozialwesen im Wandel

Ort: Christopherus-Hof (Christopherus-Haus e.V.), Witten

ReferentInnen: Menschen mit Assistenzbedarf, Prof. Dr. Uwe Becker, Ulrike Benkart, Jan Göschel, Werner Körsgen, Thomas Kraus, Manfred Trautwein

 

8. Herausforderung Landwirtschaft

Organisationsformen - Bodeneigentum - Wirtschaftlichkeit

Ort: Windrather Tal

Referenten: Dr. Alexander Gerber, Joachim Weckmann, Nikolai Fuchs, Uwe Greff

 

9. Herausforderung Geld

Wie wir Geld zum sozialen Gestaltungsmittel machen!

Ort: GLS Bank

Referenten: Thomas Jorberg, Florian Kollewijn, Jonas von der Gathen, Philip Kovce.

 

10. Herausforderung Soziale Dreigliederung

Assoziatives Verhalten - Wie kann Wirtschaft sinnvoll weiterentwickelt werden?

Ort: Universität Witten/Herdecke

Referenten: Stephan Eisenhut, Udo Herrmannstorfer, Gerald Häfner, Änder Schanck

 

11. Herausforderung Esoterik

Zur spirituellen Vertiefung der Zusammenarbeit

Ort: Kulturhaus Oskar

ReferentInnen: Dirk Kruse, Alexander Schaumann, Griet Hellinckx, Michael Schmock, Joan Sleigh

 

12. Herausforderung Sozialraum

Stadtspaziergang: Wie entwickeln wir im Stadtteil eine nachhaltige Zukunft?

Ort: Bochum

Referent: Georg Pohl und Teilnehmer der gleichnamigen Arbeitsgruppe

 

 

Übersicht

Themenreisen im Kongress

Beginn: 15.00 Uhr (nach der Kunst-Pause)

Ende: 16.30 Uhr

 

13. Herausforderung Führung

Führen aus der Zukunft als Fähigkeit gemeinsamer Gegenwärtigkeit und Selbstaktualisierung

ReferentInnen: Prof. Dr. Friedrich Glasl, Dr. Claus Otto Scharmer, Dr. Ursula Versteegen, Wolfgang Gutberlet

 

14. Forum Zukunftsschmiede II

Soziale Zukunft - Wie wollen junge Erwachsene sie gestalten?

Referenten: Stefan Wurster, Georg Müller, Helmut Wolman, ehemalige Freiwillige der Freunde der Erziehungskunst

 

15. Herausforderung Notfallpädagogik

Trümmer und Traumata

ReferentInnen: Bernd Ruf, Kristina Wojtanowski, Lukas Mall

 

16. Herausforderung Zivilengagement

40 Jahre Anthropoi Selbsthilfe - 40 Jahre Engagement

Bis 16.00 Uhr, mündet anschließend in die Mitgliederversammlung von Anthropoi Selbsthilfe


Themenreisen ins Umfeld

Abfahrt: 14.15 Uhr vom RuhrCongress mit Bussen
Rückkehr: ca. 16.30 Uhr
1. Herausforderung Kindheit
Familie im Aufbruch - Welche Unterstützung brauchen Familien heute?

Familie als kleinste soziale Einheit wird heute vielfältig herausgefordert und ist im steten Wandel. In einer unsicheren Umgebung werden Kinder verletzlich. Seelische Verletzungen hinterlassen bei Kindern oft tiefe Spuren. Wie können Familien durch institutionelle Betreuungssituationen gestärkt werden? Kreative Gemeinschaften zum Wohle der Kinder sind hier gefragt.

Ort: Familienzentrum Witten

Referentinnen: Aniela Bockemühl, Guida de Freitas, Renate Hölzer-Hasselberg, Clarissa Wolff-Ziegenbalg, Sabine Zander

2. Herausforderung Waldorfpädagogik I
Inklusion für alle! Wie werde ich sozialkompetent?

Inklusion stellt Schulen nicht nur in organisatorischer Hinsicht vor neue Herausforderungen. Sie verlangt von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen den Mut zu ungewöhnlichen Ideen und überraschenden Kompetenzen. Wir müssen alle lernen, sozialkompetent zu werden - denn darin sind wir alle gleichermaßen eingeschränkt. Bleibt die Frage: Wie geht das?

Ort: Windrather Talschule

ReferentInnen: Bärbel Blaeser (Waldorflehrerin NRW), Dr. Reinald Eichholz (Jurist)

3. Herausforderung Waldorfpädagogik II
Der Bildungswert und Sozialimpuls der praktischen Arbeit. Schulintegrierte Berufsausbildung

Alle WaldorfschülerInnen sprechen täglich „… dass Kraft und Segen mir, zum Lernen und zur Arbeit, in meinem Innern wachse“. Die Mission der Arbeit ist ein Kulturimpuls zur Freiheit. Gibt es Sozialeres als Arbeit? – Sie wird doch immer für andere geleistet. In der Hiberniaschule wird erfolgreich schulisches Lernen und praktische Ausbildung als Doppelqualifikation verbunden.

Ort: Hiberniaschule

Referenten: Dr. Wilfried Gabriel (Forschungsstelle Waldorf-Arbeitspädagogik), Tillmann Kieser (Lehrer an der Hiberniaschule)

4. Herausforderung Ausbildung
Schenken! Kraftquelle der Zukunft?

Was geschieht, wenn StudentInnen aus verschiedenen Bildungseinrichtungen sich in einem Seminar dieser Frage zuwenden? Viele Perspektiven, von denen es zu berichten gilt. Ein frischer, unkonventioneller Blick. Lassen Sie sich darauf ein und erleben Sie ein wenig Zukunftsluft.

Ort: Universität Witten/Herdecke

ReferentInnen: Studierende des Instituts für Waldorfpädagogik Witten-Annen und der Universität Witten/Herdecke

5. Herausforderung Gesundheit I
Wie wird eine Organisation zu einem gesunden Milieu?

Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen sind heute in eine ökonomische Produktionslogik eingebunden. Lassen sich solche Organisationen gesund gestalten? Wenn ja, wie geht das? Wenn nein, was für Alternativen gibt es? Was hat die Gesundheit einer Organisation damit zu tun, wie gesundend sie selber wirksam sein kann? Diesen Fragen wollen erfahrene Experten gemeinsam mit „Nutzern“ (BürgerInnen, PatientInnen) nachgehen.

Ort: GKH Herdecke

ReferentInnen: u.a. Ulrich Waldmann, Annette Bopp, Dr. Friedemann Schad, Rolf Heine

6. Herausforderung Gesundheit II
Solidarität neu verstehen – was braucht ein zukünftiges Gesundheitswesen?

Das 100 Jahre alte Bismarcksche Sozialsystem hat uns die „solidarische“ Versicherung gebracht. Sie gilt auch heute noch als fortschrittlich. Dennoch: Die Versicherten haben kaum Mitsprache, die Bürokratie bringt eine Anspruchsmentalität hervor. Die Samarita Solidargemeinschaft geht seit vielen Jahren neue Wege. Ist das ein Modell für die Zukunft?

Ort: Universität Witten/Herdecke

ReferentInnen: u.a. Urban Vogel, Dr. Carmen Eppel, Dr. Markus Karutz, Dr. Stefan Schmidt-Troschke

7. Herausforderung Menschsein
Soziale Zukunft – die mache ICH! Anthroposophisches Sozialwesen im Wandel

Menschen mit Behinderung entdecken immer häufiger: Sie wollen und können ihre soziale Zukunft aus sich heraus gestalten. Sie möchten mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und Lebenszielen in Kontakt zu ihrem sozialen Umfeld gehen. Dafür suchen sie Resonanz und bei Bedarf Assistenz. Gemeinsam mit TeilnehmerInnen der Arbeitsgruppe Soziale Zukunft – die mache ICH! besuchen wir einen Ort, an dem Menschen mit und ohne Behinderung in zunehmend unterschiedlichen Konstellationen zusammenleben. Die Wohn- und Lebensgemeinschaften Witten des Christopherus-Haus e.V., zu denen auch der Christopherus-Hof gehört, sind gebeten, ein inklusives Wohnquartier u.a. mit Studierenden der Uni Witten-Herdecke und mit Unterstützung der Stadt Witten zu gestalten. Gemeinsam wollen wir auf der Themenreise erörtern, was zu einer inklusiven, sozialen Zukunft gehört und wie sich inklusive Quartiere entwickeln können.

Ort: Christopherus-Hof (Christopherus-Haus e.V.), Witten

ReferentInnen: Menschen mit Assistenzbedarf sowie Prof. Dr. Uwe Becker, Ulrike Benkart, PhD Jan Göschel, Werner Körsgen, Thomas Kraus, Manfred Trautwein 

8. Herausforderung Landwirtschaft
Organisationsformen - Bodeneigentum - Wirtschaftlichkeit

Landwirtschaft ist unser aller Grundlage. Fehlende Hofnachfolger, überhöhte Boden- und Pachtpreise, Landgrabbing und eine verfehlte Agrarpolitik machen es auch biodynamisch wirtschaftenden Demeter-Betrieben immer schwerer, diese Form einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufrechtzuerhalten. An praktischen Beispielen vor Ort auf einem Demeter-Hof wollen wir zeigen, wie durch neue Organisations-, Eigentums- und Kooperationsformen die biodynamische Landwirtschaft auch in Zukunft sichergestellt werden kann. Ebenso soll ein Blick auf die künftige Agrarpolitik geworfen werden. 

Ort: Windrather Tal

Referenten: Dr. Alexander Gerber, Joachim Weckmann, Nikolai Fuchs, Uwe Greff

9. Herausforderung Geld
Wie wir Geld zum sozialen Gestaltungsmittel machen!

Wir pflegen einen intimen Umgang mit Geld. Wir meinen es zu kennen. Doch was macht Geld mit mir und was mach ich mit ihm, dem Geld? Wie müssen wir das Geld manipulieren, um es vom bloßen Zahlungsmittel zum sozialen Gestaltungsmittel weiterzuentwickeln?

Ort: GLS Bank

Referenten: Jonas von der Gathen,Thomas Jorberg, Florian Kollewijn, Philip Kovce

10. Herausforderung Soziale Dreigliederung
Assoziatives Verhalten – Wie kann Wirtschaft sinnvoll weiterentwickelt werden?

Die Idee der "Sozialen Dreigliederung", die Rudolf Steiner vor 100 Jahren entwickelte, beschreibt Qualitäten und Kräfteverhältnisse, die die Gesellschaft konstituieren. Die Zukunft der Sozialen Dreigliederung hängt davon ab, ob konkrete Ansätze gefunden werden, Gesellschaft und Wirtschaft umzugestalten. Sowohl vor Ort in Unternehmen als auch in größeren Zusammenhängen wie u.a. im Stiftungs- und Finanzwesen. Die Frage lautet: Welche konkreten Ansätze lassen sich finden, um heute im Sinne der Dreigliederung aktiv zu werden?

Ort: Universität Witten/Herdecke

Referenten: Stephan Eisenhut, Udo Herrmannstorfer, Gerald Häfner, Änder Schanck

11. Herausforderung Esoterik
Zur spirituellen Vertiefung der Zusammenarbeit

Zusammenarbeit steht oft im Fokus von Organisationen und Gemeinschaften. Die spirituellen Dimensionen sozialer Prozesse sind noch wenig erforscht. Diese Ebene wollen die ReferentInnen anhand von Beispielen untersuchen.

Ort: Kulturhaus Oskar

ReferentInnen: Dirk Kruse, Alexander Schaumann, Griet Hellinckx, Joan Sleigh

Moderation: Michael Schmock

12. Herausforderung Sozialraum
Stadtspaziergang: Wie entwickeln wir im Stadtteil eine nachhaltige Zukunft?

Der Stadtspaziergang führt die Teilnehmenden an Orte mit verschiedenem Charakter. Ein Porträt des Sozialraumes entsteht im Verlauf durch eine Kuration von Elementen, Ereignissen, biografischen Assoziationen. Im zweiten Teil der Themenreise reflektieren die TeilnehmerInnen die Struktur und den Verlauf der Reise, schreiben ihre Entdeckungen mit Wort, Bild und Dingen für die eigene Praxis in ein Heft ein.

Ort: Bochum

Referent: Georg Pohl und Teilnehmer der gleichnamigen Arbeitsgruppe

 

 

Themenreisen im Kongress

Samstag, 17. Juni 2017
Beginn: 15.00 Uhr (nach der Kunst-Pause)
Ende: 16.30 Uhr
13. Herausforderung Führung
Führen aus der Zukunft als Fähigkeit gemeinsamer Gegenwärtigkeit und Selbstaktualisierung

Führungsaufgaben in sozialen Organisationen und wirtschaftlichen Unternehmen werden immer komplexer. Althergebrachte Vorstellungen einer zentralen und autoritären Führungsstruktur wandeln sich zunehmend in Formen kollegialer Zusammenarbeit. Führen heißt nicht mehr eine Stabilität tradieren, sondern flexibel und ergebnisoffen von der entstehenden Zukunft her lernen und gestalten. Wie kann das gelingen und welche Kompetenzen werden dafür benötigt?

Ort: RuhrCongress

ReferentInnen: Prof. Dr. Friedrich Glasl, Dr. Claus Otto Scharmer, Dr. Ursula Versteegen, Wolfgang Gutberlet Moderation: Ingo Krampen

14. Forum Zukunftsschmiede I-III
Soziale Zukunft – Wie wollen junge Erwachsene sie gestalten?

Welche Fragen und Herausforderungen unserer gemeinsamen sozialen Zukunft bewegen die nächste Generation? Wo geht’s hin oder wo soll‘s hingehen? Frei nach Joseph Beuys, der festgestellt hat: „Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden, sonst bekommen wir eine Zukunft, die wir nicht wollen“, werden wir uns bei dieser Themenreise mit den Visionen, Träumen, Zielen, Wünschen und Sichtweisen aus dem Blickwinkel junger Erwachsener auseinandersetzen. 

Ort: RuhrCongress 

Referenten: Stefan Wurster, Georg Müller, Helmut Wolman, ehemalige Freiwillige der Freunde der Erziehungskunst 

 

Zeitpunkt: 

Freitag, 16. Juni 2017, 17.00 - 18.30 Uhr 

Samstag, 17. Juni 2017, 15.00 - 18.30 Uhr 

Samstag, 17. Juni 2017, 17.00 - 18.30 Uhr

15. Herausforderung Notfallpädagogik
Trümmer und Traumata

Auf dieser Themenreise stehen anthroposophische Grundlagen notfallpädagogischer Ansätze im Fokus. Bernd Ruf, Autor des gleichnamigen, im Verlag des Ita Wegmann Instituts erschienenen Werkes, nimmt die TeilnehmerInnen mit in die Kriegs- und Krisenregionen unserer Zeit. Die Reise führt von Nepal über Haiti bis nach Paris und somit zu den weltweiten Einsatzplätzen der NotfallpädagogInnen. Die Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen 10 Jahre werden reflektiert und im wissenschaftlichen und menschenkundlichen Zusammenhang dargestellt.

Ort: RuhrCongress

ReferentInnen: Bernd Ruf, Kristina Wojtanowski, Lukas Mall

16. Herausforderung Zivilengagement
40 Jahre Anthropoi Selbsthilfe – 40 Jahre Engagement

Seit 1977 setzen sich engagierte Eltern und Angehörige dafür ein, dass Menschen mit Assistenzbedarf (mit sogenannter geistiger Behinderung) eine gute Bildung erhalten, einen ihren Bedürfnissen und Wünschen gerechten Lebensort und einen ansprechenden Arbeitsplatz finden sowie auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können – im Rahmen von anthroposophisch geprägten Einrichtungen. Die Stärkung von Selbstbestimmung und Teilhabe steht im Fokus. Unsere Selbsthilfevereinigung basiert auf großem ehrenamtlichem Engagement. Rückblickend, aber vor allem kraftvoll vorausschauend wollen wir in kleinem Rahmen gemeinschaftlich feiern. Sie sind herzlich eingeladen! Anschließend daran findet die Mitgliederversammlung von Anthropoi Selbsthilfe statt.

Ort: RuhrCongress