Pressemitteilung

Kongress-Festival ‹Soziale Zukunft› wird verschoben!

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Veranstaltung um ein Jahr verschoben. Gemeinsam mit unseren Partnern freuen wir uns auf die Durchführung des Kongress-Festivals vom 17. bis 20. Juni 2021 in der Jahrhunderthalle Bochum.

 

Bereits bezahlte Beiträge für Ticket und Verpflegung werden von uns automatisch erstattet. Wir werden regelmäßig über die weiteren Entwicklungen informieren. Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung...

11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle in Bochum

 

Kunstimpulse


TEAM

 

KURATORIUM

Das künstlerische Kernteam des Kongresses besteht aus:

 

  • den Schwestern Monika und Claudia Wiedemer, für die darstellenden Künste.
  • Sarah-Lena Ruh und Friedemann Uhl, für die bildenden Künste und das Raumkonzept.
  • Jonas von der Gathen, der das Sozialkunstwerk der ‹Karma-Kuppel› ins Spiel bringt.

FORMATE

 

AUFTAKT & AUSKLANG –
PERFORMANCE ‹MOTIV.ENGEL›

Die ganze Veranstaltung wird von der Performance ‹MOTIV.ENGEL› eingerahmt. Ein interdisziplinäres Künstler*innen-Ensemble sucht nach Bildern, Texten, Situationen, Erzählweisen, Klängen und Bewegungen, um den tieferen Motiven einer sozialen Zukunft auf die Spur zu kommen. Ein sinnlich-geistiger Einstiegskorridor in die Goldspur des Kongresses, die auch am Ende der Veranstaltung wieder aufgesucht werden soll.

 

 

INTERVENTIONEN

Matthias Bölts wird mit seinen Klängen, Übungen und musikalisch-meditativen Interventionen den inneren Raum der großen Plenarveranstaltungen wärmen und gestalten. Seine Aktivitäten sind eine Einladung, selbst Akteur des sozialen Raumes zu werden.

 

Dawn Nilo wird als ‹poetic fool› die großen Plenarveranstaltungen durch performative Unterbrechungen akzentuieren. Durch die Augen des Narren wird das Kongressgeschehen sowie die inhaltlichen Beiträge umgedeutet. Der Weltenhumor bringt ungeahnte Sinnschichten hervor.

 

 

KONZERT KONSTANTIN WECKER

‹Wir müssen für eine soziale Zukunft mit Liebe und Mut eine herrschaftsfreie Gleichberechtigung aller Menschen schaffen. Alles andere wird sich dann fügen.› (Konstantin Wecker im Interview mit Bernward Geier für Schrot & Korn)

 

Poesie und Musik mit Cello und Klavier. Konstantin Wecker, Fany Kammerlander und Jo Barnikel verbindet die Liebe zum Lied. ‹Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen›, so Konstantin Wecker, der sich seit über 40 Jahren für eine Welt ohne Waffen und Grenzen einsetzt. Nun setzt der Münchner Liedermacher mit zwei kongenialen Mitstreitern an seiner Seite zu einem musikalisch-poetischen Liebesflug der ganz besonderen Art an. Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, ist auch Fany Kammerlander bei seinem aktuellen Trio-Programm dabei. Die Ausnahme-Cellistin, die mit ihrem Spiel sowohl in der Klassik- als auch in der Popwelt zuhause ist, steht ebenso seit längerem mit Konstantin Wecker zusammen auf der Bühne.

 

Mehr Infos unter: www.wecker.de

 

 

KUNSTFEST – ABEND
  • Das IMPULS Eurythmie Ensembles (Ioana Farcasanu, Katharina Okamura, Pia Secondo, Flavia Tomescu) zeigt die Première ihrer neuen Produktion ‹Lachrymae›.
  • Lena Sutor-Wernich und Marco Bindelli führen ‹Das denkende Herz› auf, eine musikalisch-poetische Reise nach den Tagebüchern von Etty Hillesum.
  • Claudia Wiedemer ergänzt in dem Solo-Theaterstück ‹Grete› Goethes Faust um die weibliche Perspektive.
  • Matthias Bölts (Klavier) spielt ein Konzert mit Lesungen ‹Musik für die Erde›, zusammen mit Barbara Hanssen (Cello).

 

 

KUNSTFEST – OPEN STAGE

Am Samstag werden wir mit den Teilnehmer*innen ein ‹Kunstfest für Mensch und Erde› auf offener Bühne feiern. Die Open Stage wird mit einer interaktiven Klangperformance eingeleitet und von Bernadette La Hengst durch den ‹Chor der Vielen› eröffnet. Die Open-Stage wird das Kreativpotenzial aller Anwesenden hervorlocken: Lieder von Singer-Songwritern, wie Maria Jacobi, spontane Poetry-Slam-Einlagen und künstlerische Beiträge aller couleur von mutigen Kongress-Teilnehmer*innen münden in ein tanzbares Nachtereignis.

 

Voranmeldung für künstlerische Beiträge: clwiedemernoSpam@gmail.com

 

 

NIGHT STAGE

An den anderen Abenden bespielen geladene Künstler*Innen den Bühnenraum:

 

  • Am Donnerstagabend wird Bernadette la Hengst, die den ‹Kongress-Chor der Vielen› gründen wird, zusammen mit dem syrischen Pianisten und Friedenspreisträger Aeham Ahmad die erste Night-Stage eröffnen.
  • Nach dem großen Konzert von Konstantin Wecker am Freitagabend werden DJ´s für einen tanzbaren Ausklang sorgen (z. B. Elektro Swing).

RAUMGESTALTUNGEN & INSTALLATIONEN

 

‹GOLDSPUR›

Die ‹Goldspur›, eine Installation auf dem gesamten Gelände, schafft einen Zusammenhang zwischen den performativen und raumgestaltenden Elementen sowie den inhaltlichen und künstlerischen Motiven des Kongresses. Durch goldgelbe Stoffbahnen wird sie auf dem Gelände der Jahrhunderthalle sichtbar.

 

Diese Sprache des ‹Genius Loci› wird künstlerisch aufgegriffen: Punkt und Umkreis sowie Schwellen und Übergänge sollen als zentrale Motive einer menschlichen und gesellschaftlichen Entwicklung erlebbar werden.

 

 

‹KARMA-KUPPEL›

In der Kongresshalle entsteht eine Rauminstallation, an der alle Teilnehmer*innen mitbauen können. Im Verlauf der Tage wächst eine domartige Holzkonstruktion: die ‹Karma-Kuppel›.

 

Sie wird zum physischen Anker für ein sozialkünstlerisches Kongressspiel: Alle, die teilnehmen wollen, können bei Ihrer Anmeldung ein Foto von sich mitsenden oder lassen sich einfach vor Ort fotografieren.

 

Jeweils zwei Gesichter (Fotos) werden auf einer sogenannten ‹Karma-Karte› zusammengefügt. Ein dritter Mensch zieht diese Karte und sucht (ohne die Namen zu kennen) das Paar zu verbindenden – mit dem Ziel, sie an der ‹Karma-Kuppel› einander vorzustellen. Die ‹Karma-Karte› fügt sich anschließend auf den Wachswänden der Kuppel ein. Bis zum Sonntag wächst ein Karma-Mosaik aus Gesichtern der Teilnehmer*innen.

 

Wie bereits das ‹Karma-Rad› auf dem Kongress 2017, entfacht das gemeinsame Bauen an der ‹Karma-Kuppel› eine spielerische Suchbewegung zwischen allen Teilnehmer*innen. Das Kennen-lernen, einander Ansprechen und Jemanden-finden-wollen wird als plastischer Prozess sichtbar.  

 

 

SKULPTUREN

An zentralen Stellen, an ‹Akupunkturpunkten› des Geschehens, werden Skulpturen der Bildhauerin Sarah-Lena Ruh platziert sein.

 

«im bild des zarten haarnests,

das motiv des sich öffnenden, der essenz,

der fragilität, des aller innersten.

die halle als umgebung, stehend für die welt

das nest als versuch,

zukünftig-sensibles zu entwickeln»

Sarah Lena Ruh